- Kellerbrand - ein leicht verletzter FA - Rettung durch Trupppartner

(tk) Berlin. Am Morgen wurde die Berliner Feuerwehr in die Obstallee nach Staaken alarmiert. Es brannten Kellerverschläge eines 16-geschossigen Wohnhochhauses. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Sicherheitstreppenraum bereits mit Rauch beaufschlagt und wir erhielten mehrere Anrufe von Anwohnerinnen und Anwohnern, das Brandrauch in Ihre Wohnungen eintrete. Eine erste Personenrettung aus der Brandetage erfolgte unter anderem über eine Drehleiter. Im weiteren Verlauf wurde der Sicherheitstreppenraum belüftet und rauchfrei gehalten, so dass die Räumung des Gebäudes über diesen erfolgen konnte.

Parallel zur Personenrettung, den Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Dabei schilderten bereits die ersten Einsatzkräfte, dass ein Vordringen zu den Kellerverschlägen aufgrund extrem hoher Temperaturen kaum bis nicht möglich ist. Dieser Umstand erschwerte die weitere Brandbekämpfung und war zudem sehr Personal- und Materialintensiv. Erst mit dem Schaffen einer weiteren Ablüftöffnung sowie einer Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren im Innen- und Außenangriff konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.

53 betroffene Anwohnerinnen und Anwohner wurden vom Rettungsdienst gesichtet und betreut. 2 Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Während der Brandbekämpfung verunfallte ein Kollege. Er wurde durch seinen Trupppartner aus der Einsatzstelle geführt und dem Rettungsdienst übergeben. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert. Die betroffenen Einheiten wurden aus dem Einsatz entlassen und auf einer Feuerwache vom Einsatznachsorgeteam betreut. Für die Sicherheit der eingesetzten Kräfte stand eine Atemschutznotfall-Trainierte-Staffel (ANTS) bereit.

Im Einsatz waren insgesamt 169 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr. Sie setzten unter anderem 3 C-Rohre und 54 Pressluftatmer ein.

Quelle: Berliner Feuerwehr